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Beruf
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Historie dieser Seite:
23.11.2006 - Die Seite Beruf ist fertig.
21.12.2006 - 1. Erweiterung der Seite Beruf.
Der Begriff "Beruf" wird wahrscheinlich - je nach Lebenssituation - die unterschiedlichsten Gefühle wecken.

Für ein Kind kann er bedeuten:
Zukunft, erwachsen sein, Freiheit, Geld verdienen und auch Motivation zum Lernen.

Ein Erwachsener verbindet wahrscheinlich ganz andere Vorstellungen und Gefühle damit, zum Beispiel: Weiterbildung, Erfolg, Pflichterfüllung, Geld verdienen, früh aufstehen, vielleicht Ärger mit den Arbeitskollegen oder dem Chef oder sogar Arbeitslosigkeit, Einschränkung, Lebensangst etc.

Früher lernte man in der Regel einen Beruf und übte ihn bis zur Rente oder Pensionierung aus. Heute hat sich die Berufswelt völlig verändert: viele Berufe sind überflüssig geworden und ausgestorben oder existieren in ihrer ursprünglichen Form nicht mehr; neue Berufe sind hinzu gekommen.

Eines ist geblieben: fast alle Menschen wollen in ihrem Beruf Geld verdienen und erfolgreich sein. Wir Erwachsenen haben oft unseren Berufswunsch nicht verwirklichen können. Die meisten leiden darunter. Deshalb sollten wir unseren Kindern, die wahrscheinlich viel länger arbeiten müssen als wir, helfen, den optimalen Beruf zu finden.

Ein frühzeitiger Berufswunsch ist für das Kind und den Heranwachsenden eine hilfreiche Motivation zum Lernen. Überlegungen hierüber anzustellen zahlt sich also für Schüler wie auch für die Eltern aus.

In der heutigen Zeit, in der man nicht einen Beruf erlernt und ihn bis zur Rente ausübt, ist es wichtig, sich möglichst viel Wissen anzueignen, also eine breite Basis zu schaffen, um bei einem notwendigen Berufswechsel eine gute Grundlage für eine Veränderung zu haben.
Neu seit 21.12.2006:

Für Schüler und Berufsanfänger

In dem Wort "Beruf" steckt das Wort "Berufung." Deshalb sollte nicht zuerst die Frage gestellt werden: "Was will ich einmal werden," sondern "was macht mir Spaß, was kann ich gut, und wo liegen meine Talente?"

Auf dieser Grundlage kann ein Beruf gesucht werden, der in der heutigen Zeit und vor allem in der Zukunft die Chance beinhaltet, einen Arbeitsplatz zu finden.

Vor kurzem unterhielt ich mich mit einer 16jährigen Schülerin. Auf die Frage, welchen Beruf sie anstrebt, meinte sie, das nicht zu wissen. "Es ist mir ziemlich egal, Hauptsache ist, dass ich viel Geld verdiene," war ihre Antwort.

Geld ist wichtig, wichtiger ist aber, eine Tätigkeit bzw. einen Beruf zu wählen, der Freude macht und in dem man einen Sinn sieht, besser noch: eine Lebensaufgabe. Insbesondere in der heutigen Zeit ist es wichtig, dass man den gewählten Beruf gerne ausübt. Zum einen müssen die Menschen immer länger arbeiten, zum anderen kann eine Tätigkeit, die man nicht gerne macht, auf Dauer krank machen.

Wenn mir mein Beruf Spaß/Freude macht, kann ich auch Misserfolge, Ärger oder auftauchenden Stress besser verkraften. Ich schaue nicht ständig auf die Uhr, wann die Dienstzeit endlich vorbei ist und ich den Ort fluchtartig verlassen kann. Ich sollte mich an meiner Arbeitsstätte wohl fühlen und mich gerne dort aufhalten, weil ich weiß, dass meine Arbeit gebraucht und anerkannt wird. So habe ich ein gutes Gefühl bei und auch nach getaner Arbeit.

Ein Beispiel zur Verdeutlichung:
Zwei Gemüsehändler, die täglich auf den Großmarkt fahren und Ware einkaufen, um sie dann auf verschiedenen Märkten wieder zu verkaufen, beschreiben ihren Alltag bzw. ihre Tätigkeit:

Erster Gemüsehändler:
Ich habe mir diese Tätigkeit ausgesucht, weil ich Geld verdienen muss. Die Arbeit macht mir keinen besonderen Spaß. Am schlimmsten finde ich, dass ich morgens so früh aufstehen muss. Dann habe ich meist schon schlechte Laune. Auf dem Großmarkt komme ich ganz gut klar, aber das Gerede der Menschen am frühen Morgen geht mir ziemlich auf den Nerv.

Ich schaue mich um, wo ich billig Ware bekommen kann und freue mich über Sonderposten, die vom vorherigen Tag übrig geblieben sind. Natürlich brauche ich einiges Geschick, um sie zwischen der frischen Ware so zu verstecken, dass die Kunden es nicht merken. Das lohnt sich aber, weil die Gewinnspanne dabei am größten ist.

Abends bin ich meist so müde, dass ich zu nichts mehr Lust habe. Oft denke ich, dass mein Leben zu schwer ist.

Zweiter Gemüsehändler:

Ich gehe gerne mit Menschen um. Da mein Großvater Bauer war, verstehe ich viel von Obst und Gemüse und habe den Beruf des Gemüsehändlers gewählt. Das frühe Aufstehen fällt mir schwer, deshalb habe ich meine Zeit so eingeteilt, dass ich früh schlafen gehen kann. Ich überlege am Vortag, was meine Kunden gerne kaufen und welche Ware zur Zeit preiswert ist. Auch versuche ich, auf dem Großmarkt Händler zu finden, die frische Ware für wenig Geld anbieten.

Wenn ich Sonderposten vom vorherigen Tag bekommen kann, freue ich mich, weil ich mit diesen Angeboten auch die Kunden zufrieden stellen kann, die nicht so viel Geld haben oder ausgeben möchten. Sie kommen gerne, weil sie wissen, dass sie auch preiswertere Ware bei mir kaufen können, und oft entwickeln sich nette Gespräche. So habe ich mir inzwischen einen großen Kundenstamm erarbeitet, und zu vielen Kunden habe ich ein freundschaftliches Verhältnis.

Wenn ich abends nach Hause komme, bin ich zwar meistens sehr müde, aber auch zufrieden über den guten Verdienst und die netten Kontakte.

Welcher Gemüsehändler erfolgreicher und glücklicher ist, steht sicher außer Frage.

Für Berufstätige und Arbeitslose:

Fast überall werden Arbeitsplätze eingespart, aber die Arbeit wird dadurch meist nicht weniger. Die verbleibenden Arbeitskräfte sind überfordert und müssen oft bis an die Grenze ihrer Belastbarkeit gehen. Die Folgen sind Unzufriedenheit und gesundheitliche Schäden.

Die Menschen verlieren den Spaß an der Arbeit, weil diese ohnehin nicht zu schaffen ist und sind einem kaum auszuhaltenden Stress ausgesetzt.

Wie kann ich einen Berufswechsel vorbereiten?

Was muss ich bei einer Arbeitslosigkeit berücksichtigen / befürchten?

Zu diesem Thema gibt es weitere Informationen in Kürze!
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